Spartipp: Stofftaschentücher

Nicht immer war früher alles besser, aber manches schon. Ein gutes Beispiel dafür sind Stofftaschentücher. Igitt mögen sich manche nun denken. Aber es gibt da tatsächlich grosse Vorteile:

Sie sind waschbar. Das ist sogar ein doppelter Vorteil. Erstens kann man sie über Jahre wiederverwenden und zweitens fusseln sie nicht. Kürzlich habe ich ein Papiertaschentuch in der Hosentasche vergessen. Das Desaster betraf eine schwarze Hose, die trotz Kleberolle noch nicht fusselfrei geworden ist. Darauf kann ich gut verzichten. Ich weiss auch, dass es fusselfreie Papiertaschentücher gibt. Hier kommen wir dann zum zweiten Punkt.

Sie sind günstig, wenn man den Preis pro Benutzung berechnet. Ich besitze ca. 15 Stück und habe dafür unter 10 Franken bezahlt. Ehrlich gesagt, weiss ich nicht einmal, was Papiertaschentücher kosten, da ich mich nicht erinnern kann, wann wir die letzten gekauft haben. Wir haben beim Zuzug einen Gutschein für diverse Produkte des Dorfladens erhalten und da war auch eine grosse Packung Papiertaschentücher dabei. Wir haben bisher nicht sehr viele davon verbraucht.

Ebenfalls verursaachen sie weniger Abfall. Man kann sie komplett verpackungslos in Bröckenhäusern erstehen. Wie neue Stofftaschentücher verpackt sind, weiss ich leider nicht. Es war bisher nicht notwendig neue zu kaufen. Als Kompromiss gibt es natürlich noch die Boxen mit den Papiertaschentüchern. Hier fällt wenigstens ein grosser Teil der Plastikverpackung weg. Den Karton kann man wenigstens recyclen.

Ein weiterer Vorteil für mich ist die geringere Gereiztheit meiner Nase durch den Stoff. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass dies von Person zu Person verschieden ist und wohl auch vom Stoff abhängig ist.

Natürlich gibt es auch Nachteile. Es fällt etwas mehr Wäsche an, aber diesen Punkt halte ich bei den doch eher kleinen Stoffstücken für vernachlässigbar. Ich wasche die einfach mit der restlichen Kleidung zusammen, das klappt bisher wunderbar.

Wenn man stark erkältet ist und die Nase läuft und läuft und will einfach nicht damit aufhören, dann kommen die Stofftaschentücher an ihre Grenzen. Ausserdem möchte man die virendurchseuchten Taschentücher wohl möglichst schnell entsorgen. Dafür sind dann definitiv Papiertaschentücher besser geeignet.

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Einkaufen im Brockenhaus

Ich führe eine Liste mit Gegenständen, die ich haben möchte oder die ich mittel- bis langfristig erneuern möchte oder muss. Zu den Gegenständen, die kurzfristig ersetzt werden müssen, komme ich ein anderes Mal.

Auf dieser Liste habe ich zum Beispiel momentan einige Kleidungsstücke, Sachen für mein zukünftiges Zuhause, Tassen, Gläser und einen Reiskocher. Vieles finde ich auf Spaziergängen, doch bei Kleidung ist das eher schwieriger, da die meisten Personen ihre alte Kleidung in die Kleidersammlung geben.

Hier bietet sich dann das Brockenhaus oder ein Second-Hand-Laden an. Bei meinem letzten Einkauf habe ich innert weniger Minuten eine lange und eine kurze Hose gefunden und dafür zusammen 2 Franken bezahlt. Die beiden Hosen sind komplett ohne Flecken oder sonstige Gebrauchserscheinungen. Es sind allerdings Sommerhosen, daher sind sie für die kommende Jahreszeit eher ungeeignet. Das ist aber auch das einzige Problem damit.

Man muss natürlich etwas Geduld haben um etwas zu finden, das einem passt, aber in normalen Läden muss man das auch und habe öfters erst noch eine kleinere Auswahl bzw. es gibt halt gerade das, was aktuell modisch ist. Wenn dann enge Hosen angesagt sind, die ich persönlich überhaupt nicht mag, dann nutzt mir der ganze Laden nichts.

Bisher habe ich einen Pullover, ein dünnes Jäckchen, die beiden erwähnten Hosen, ein Glas, ein Puzzle sowie Eierbecher im Brockenhaus gekauft. All diese Sachen haben wie neu ausgesehen und erfüllen nun teilweise schon länger ihren Zweck.

Shoppingbegeisterte Menschen müssen eventuell etwas aufpassen, da man doch sehr viele Sachen sehr günstig einkaufen kann. Es hilft, wen man nur kauft, was man wirklich braucht.

Mit dem Einkauf von bereits gebrauchten Waren kann man also definitiv viel Geld sparen. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass keine neuen Resourcen für die Herstellung weiterer Konsumgüter gebraucht werden. Viele Brockenhäuser unterstützen übrigens karitative Zwecke, man kann also mit seinem Einkauf auch noch Gutes tun.

Spartipp der Woche (2)

Heute möchte ich euch einen sehr einfach durchzuführenden Spartipp vorstellen:

Verschenkgruppen auf Facebook nutzen

Vorteile

Falls du bereits ein Facebookkonto hast, kannst du einfach nach Gruppen mit den Stichworten „zu verschenken“, „gratis“, „Verschenkkreis“ oder ähnlichen suchen und diesen beitreten. Am besten suchst du eine Gruppe in deiner Region um die Transportwege möglichst kurz zu halten.

Nachteile

Man braucht ein Facebookkonto, was nicht alle haben möchten.

Umsetzung: einfach.

Einsparpotenzial: mit etwas Geduld riesig (v. a. Möbel und mit Glück auch Elektronik)

Persönliche Meinung

Bisher nutze ich die Gruppen eher um etwas zu verschenken, als etwas zu erhalten. Falls du etwas Spezifisches suchst, ist es eventuell einfacher es zu kaufen, aber mit etwas Geduld und Offenheit gegenüber den Gegenständen kannst du wirklich tolle Sachen finden. Ich habe unter anderem einen Stuhl, den wir nicht mehr gebraucht haben gegen einen Krug, den ich schon lange wollte, eingetauscht.
Was bisher nicht geklappt hat, ist so an ein Ladekabel für einen Nintendo DS zu kommen.
Rechne damit, dass Personen eventuell nicht antworten. Übertrage das nicht auf alle Menschen, nur weil einmal jemand nicht geantwortet hat, ist das kein Grund davon auszugehen, dass alle Menschen so reagieren werden. Gib jedem mindestens eine erste Chance.
Mit Verschenkgruppen kannst du Geld sparen und der Umwelt etwas Gutes tun, da weniger Gegenstände weggeworfen und hergestellt werden müssen.