Prepaid statt Mobilabo

Ich besitze seit Jahren ein Handy mit einer Prepaidoption. Diese kostet mich momentan ca. 10 Franken pro Monat. Davon sind 7.50 für Internet, was ich relativ teuer finde, aber es ist balt sehr praktisch überall etwas nachschauen zu können. Mit dem wachsenden Angebot von WLANs zur Benutzung an Bahnhöfen und anderen Orten überlege ich mir manchmal diese Option wieder abzuschaffen.

Das günstigste Abo bei meinem Anbieter würde pro Monat 20 Franken kosten und die meisten Anrufe würden immer noch 30 Rappen pro Minute kosten. Das ist exakt gleich viel wie ich jetzt für Anrufe bezahle. Im Gegensatz zum Abo bezahle ich aber maximal 2 Minuten.

Ich spare also gegenüber dem günstigsten Aboangebot pro Monat 10 Franken. Im Jahr sind das dann doch schon 120 Franken.

Je nach Telefonierverhalten kann es sich also lohnen auf eine Prepaidoption umzusteigen. Da ich mein Telefon auch immer möglichst lange behalte, habe ich auch nicht so oft Kosten um es zu erneuern. Es ist ja auch mit 1 oder 2 Rissen noch brauchbar. Aussedem kann ich den Akku auswechseln, sollte das notwendig werden.

Wir haben auch noch das Glück, dass eines unserer Handys von einem Arbeitgeber bezahlt wird. Dies spart natürlich noch viel mehr Geld.

Sparpotential: für Wenigtelefonierer riesig. Ich vermute auch für Vieltelefonierer gibt es gute Angebote, aber damit kenne ich mich weniger aus.

Spartipp der Woche #4

Eigene Taschen verwenden

Momentan gibt es sie noch, die kleinen Plastiksäckchen. In vielen Ländern sind sie bereits verboten. Auch wenn sie oft noch erhältlich sind, plädiere ich hier ganz stark für das Mitnehmen einer eigenen Tasche. Manchmal hat man noch alte Werbegeschenke, manchmal findet man welche auf der Tasche und zur Not verkaufen die Lebensmittelläden auch selbst relativ stabile Taschen, die man oft nutzen kann. Wir haben unsere nun schon ca. zwei Jahre und sie halten immer noch. Natürlich haben wir auch ein paar Tragtaschen, da auch ich vergesslich bin. Wenn man sich aber angewöhnt immer eine Tasche dabei zu haben, kann man langfristig etwas sparen und verursacht vor allem wesentlich weniger Abfall.

Meine letzten Ferien habe ich in einem Land verbracht, das einem Plastiksäcke einfach so mitgegen hat. Da wir der Sprache nicht mächtig waren, war es sehr schwierig klarzumachen, dass wir die Säcke nicht brauchen. Das hat dann etwa so ausgesehen:

image

Das war die Hälfte der erhaltenen Plastiksäcke in etwa 10 Tagen, ca. ein Viertel der total angebotenen Säcke.

Einsparpotential: relativ gering, aber wesentlich weniger Abfall.

Umsetzbarkeit: sehr einfach.