Spartipp der Woche (5)

Mittagessen mitnehmen

Es mag sein, dass du eine gute und günstige Kantine zur Verfügung hast. Es kann aber genausogut sein, dass du das nichtbhast und du dich täglich im Restaurant verpflegst oder an einem Take-Away-Stand etwas zu essen holst. Beim Take Away bekommst du ausserdem nicht nur dein Essen, sondeen oft auch noch eine Menge Abfall dazu.

Hast du mal ausgerechnet, was sich das in der Woche, im Monat oder sogar im Jahr kostet?

Bei einer 5-Tagewoche können zum Beispiel folgende Kosten anfallen:
5 × Mittagessen im günstigen Restaurant
5 × 15 CHF = 75 CHF (das entspricht etwa unserem Budget für Essen für eine Person und Woche)
Im Monat kostet dich das also 300 bis 375 CHF, je nach Länge des Monats.

Falls du bei deiner Arbeit eine Mikrowelle zur Verfügung hast, ist es relativ einfach dich günstig und gesund über Mittag zu ernähren. Wenn du abends sowieso kochst, koche einfach eine Portion mehr und füll sie in ein mikrowellenfestes Geschirr um. Ich bevorzuge hier eine Glasbox mit docht schliessendem Plastikdeckel. Ich hatte früher eine Plastikbox, die hatte aber mit der Zeit viele Kratzer und war auch verfärbt, daher gehe ich dabon aus, dass sich da Plastik herausgelöst hat, welches ich nicht in meinem Essen haben möchte.
Falls du zu faul bist täglich zu kochen, aber eventuell am Wochenende kochst, lohnt es sich auch da eine oder zwei Portionen zusätzlich zu kochen und einzufrieren, sodass du wenigstens ein oder zwei Tage abdecken kannst. Du kannst das natürlich beliebig variieren. Je mehr eigene Mahlzeiten du konsumieren kannst, desto mehr sparst du.

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Spartipp der Woche (3)

Bibliotheksbesuch

Ja, die meisten Bibliotheken kosten etwas. Aber dafür bekommt man für relativ wenig Geld oft eine grosse Auswahl an Medien, die man ausleihen kann. Heutzutage führen viele Bibliotheken nicht nur Bücher, sondern auch CDs, DVDs, Zeitschriften, Zeitungen und anderes. In „meiner“ Bibliothek gibt es zum Beispel auch Karten, Videospiele und Musiknoten. Ausserdem ist eine sogenannte Onleihe angeschlossen, bei der man sich digitale Medien ausleihen kann.
Für Kinder, Schüler, Studenten, Arbeitslose und Pensionierte ist die Benutzungsgebühr meist reduziert.

Ich bezahle 60 Franken pro Jahr und kann mit diesem Ausweis 12 Bibliotheken benutzen.

Ausserdem nutze ich die Zentralbibliothek der Universität Zürich, die keine Jahresgebühren verlangt. Leider lädt diese Bibliothek nicht zum Stöbern ein, ist aber sehr gut, wenn man vorher weiss, was man braucht.

Spartipp der Woche (2)

Heute möchte ich euch einen sehr einfach durchzuführenden Spartipp vorstellen:

Verschenkgruppen auf Facebook nutzen

Vorteile

Falls du bereits ein Facebookkonto hast, kannst du einfach nach Gruppen mit den Stichworten „zu verschenken“, „gratis“, „Verschenkkreis“ oder ähnlichen suchen und diesen beitreten. Am besten suchst du eine Gruppe in deiner Region um die Transportwege möglichst kurz zu halten.

Nachteile

Man braucht ein Facebookkonto, was nicht alle haben möchten.

Umsetzung: einfach.

Einsparpotenzial: mit etwas Geduld riesig (v. a. Möbel und mit Glück auch Elektronik)

Persönliche Meinung

Bisher nutze ich die Gruppen eher um etwas zu verschenken, als etwas zu erhalten. Falls du etwas Spezifisches suchst, ist es eventuell einfacher es zu kaufen, aber mit etwas Geduld und Offenheit gegenüber den Gegenständen kannst du wirklich tolle Sachen finden. Ich habe unter anderem einen Stuhl, den wir nicht mehr gebraucht haben gegen einen Krug, den ich schon lange wollte, eingetauscht.
Was bisher nicht geklappt hat, ist so an ein Ladekabel für einen Nintendo DS zu kommen.
Rechne damit, dass Personen eventuell nicht antworten. Übertrage das nicht auf alle Menschen, nur weil einmal jemand nicht geantwortet hat, ist das kein Grund davon auszugehen, dass alle Menschen so reagieren werden. Gib jedem mindestens eine erste Chance.
Mit Verschenkgruppen kannst du Geld sparen und der Umwelt etwas Gutes tun, da weniger Gegenstände weggeworfen und hergestellt werden müssen.

Wocheneinkauf

In dieser Rubrik geht es darum, wie viel man eigentlich beim Einkaufen sparen kann. Wir sind natürlich in einer bequemen Position mit zwei Einkommen, aber trotzdem haben wir ein Budget für unsere Einkäufe festgelegt. Der erste Versuch mit 150 Franken pro Woche war etwa niedrig angesetzt. Es wäre definitiv gegangen, aber mit sehr viel Rechnerei verbunden gewesen. Wir haben uns daher zum Ziel gesetzt durchschnittlich 160 Franken pro Woche zu erreichen.

Ich bevorzuge dabei Bioprodukte und Discounter mag ich auch nicht, das erschwert die Sache dann doch etwas. Ausserdem sind in diesem Budget auch Putzmittel, Zahnpasta und Ähnliches eingerechnet.

Letzte Woche hatten wir das Glück noch eine Geschenkkarte mit 50 Franken Guthaben erhalten zu haben.

Ausserdem habe ich zwei Wochen vorher einen Gutschein für 12 Franken Rabatt gefunden, für den Ort, an dem wir einkaufen.

Ohne Aktionen und Gutscheine hätte unser Einkauf 213.25 CHF gekostet.

Bezahlt haben wir schlussendlich 143 CHF.

Gespart haben wir also 70 CHF.

Jetzt bin ich auf nächste Woche gespannt.

Spartipp der Woche

Heute möchte ich euch einen sehr einfach durchzuführenden Spartipp vorstellen:

Hahnenwasser trinken

Vorteile:

Wasser ist mindestens in Mitteleuropa gut verfügbar, es ist sauber, gut kontrolliert und sehr günstig. Für diejenigen, die auf ihr Gewicht achten, hat es den Vorteil, dass es keine Kalorien enthält. Es kann ohne Probleme in eine Trinkflasche abgefüllt werden und mitgenommen werden, so dass man unterwegs keine Getränke kaufen muss. Bei uns gibt es auch viele Brunnen, an denen eine Wasserflasche problemlos aufgefüllt werden kann.

Nachteile:

Es gibt Menschen, denen schmeckt Wasser nicht. Abhilfe kann hier etwas Zitronen- oder Orangensaft im Wasser schaffen. Sirup wäre auch noch eine weitere Möglichkeit, für diejenigen, die es lieber süss mögen. Dabei muss allerdings in Betracht gezogen werden, dass Sirup Zucker enthält und daher in Massen genossen werden sollte. Eine weitere Alternative ist Tee für etwas mehr Geschmack. Dieser führt dann allerdings, wenn man ihn kaufen muss, wieder zu höheren Kosten.

 

Umsetzung: sehr einfach

Einsparpotential: gross